Ausblick 2026 – Das haben wir vor

Nach der Bilanz für das Jahr 2025 folgt nun der Ausblick auf das neue Jahr. Was haben wir uns vorgenommen?

Wir wollen Oststeinbek gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickeln und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken – als Grundlage einer lebendigen Demokratie. Wir setzen dabei auf kleine, konkrete Schritte, zu denen jede und jeder beitragen kann.

Unsere Schwerpunkte liegen auf der Schaffung von Wohnraum, der Bewahrung unserer Lebensgrundlagen, dem sozialen Miteinander sowie – angesichts zunehmender internationaler Krisen und des Klimawandels – dem Zivil- und Katastrophenschutz.

Oststeinbek nutzt bereits erneuerbare Energien, etwa Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden. Dieses Engagement wollen wir ausbauen. Die Gemeinde soll weiter mit gutem Beispiel vorangehen und den Trend in der Bevölkerung unterstützen, fossile Energieträger zu ersetzen. Dazu setzen wir unsere Veranstaltungsreihe zur Förderung der Energiewende fort. Am 9. Februar 2026 (19.00 Uhr) planen wir im Bürgersaal eine Informationsveranstaltung zum Thema Batteriespeicher für Privathaushalte. Diese ist erneut als Marktplatz konzipiert, auf dem Interessierte von Stand zu Stand schlendern und sich informieren können.

Haushaltsdisziplin trotz sprudelnder Einnahmen

Gleichzeitig verfügt die Gemeinde durch Gewerbesteuernachzahlungen über finanzielle Spielräume, die auch größere Projekte ermöglichen. Diese erleichtern die Finanzierung der neuen Feuerwehr in Havighorst und des Bauhofs. Auch die Schaffung von Wohnraum rückt damit näher, etwa auf dem Gelände nördlich des Breedenwegs (BPlan 45). Die Diskussion über die künftige Nutzung des alten Schulgeländes führen mit den anderen Fraktionen weiter.

Der geplante kommerzielle Batteriegroßspeicher am Umspannwerk nahe dem Golfplatz ermöglicht Oststeinbek, direkt vom Ausbau erneuerbarer Energien zu profitieren. 2026 werden hierfür wichtige Weichen gestellt. Dort fließt nicht nur Strom, sondern auch Gewerbesteuer, die die Gemeindekasse stärkt.

Wir erwarten, dass der LBV 2026 mit den Lärmmessungen an der Möllner Landstraße beginnt. Das ist Voraussetzung für die Einführung von Tempo 30 auf der vielbefahrenen Strecke.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Ortsmitte mit Marktplatz, Begegnungsstätte und Bürgersaal zu einem lebendigen „Kulturquartier“ weiterentwickelt wird. Die vorhandenen Bäume sollen bewahrt und durch neu gepflanztes Grün ergänzt werden, um einen wirksamen Schutz vor den Klimafolgen zu schaffen. Erste konkrete Schritte werden im kommenden Jahr erwartet.

Bei alldem verlieren wir den notwendigen Sparkurs nicht aus den Augen, den wir uns in intensiven Strategiedebatten von Politik und Verwaltung vorgenommen haben. Der aktuelle Geldsegen durch die Gewerbesteuernachzahlung darf nicht dazu führen, dass wir die strukturellen Haushaltsprobleme ausblenden.

Die Aussichten sind dennoch besser als noch vor einigen Monaten. Daraus schöpfen wir Zuversicht und wünschen allen ein gutes, gesundes und hoffentlich friedliches neues Jahr.

Eure Oststeinbeker Grünen