Wie können wir uns vor künftigen Naturkatastrophen schützen?

Die Grünen laden die Oststeinbekerinnen und Oststeinbeker am 5. Mai um 19.00 Uhr in den Bürgersaal ein. Geplant ist eine Info-Veranstaltung über den Katastrophenschutz in unserer Gemeinde. Mit dabei sind der Bundestagsabgeordnete Dr. Konstantin von Notz und die Direktkandidatin für Südstormarn Katharina Bartsch.

Katastrophenschutz ist ein Thema, das vielen Menschen auf den Nägeln brennt. Einsturzgefährdete Häuser, vollgelaufene Keller und überflutete Straßen haben uns an Christi Himmelfahrt 2018 mit Schrecken vor Augen geführt, wie weit der Klimawandel schon fortgeschritten ist. Besonders betroffen war Oststeinbek, aber auch andere Städte und Gemeinden in der Umgebung bekamen das ungewöhnlich starke Unwetter hautnah zu spüren. In der Folge überlegten die Kommunen, was geändert werden müsse, um besser auf solche Extremwetter vorbereitet zu sein.

Oststeinbek stellte eine Klimaschutzmanagerin ein. Zusammen mit Beratern erstellte die Gemeinde ein Klimaschutzkonzept, um den Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid zu senken. Darin wurde hervorgehoben, dass neben dem Klimaschutz die Anpassung an den Klimawandel eine zentrale Herausforderung für die künftige Entwicklung der Gemeinde ist.

Spätestens mit der Flutkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021 wurde klar, dass der Klimawandel viele Regionen betrifft. Risikokataster wurden für Gebiete erstellt, in denen möglichst nicht gebaut werden soll, und wenn doch, dann unter besonderen Vorgaben für den Hochwasserschutz.

Hochwasserkatastrophen aber auch Starkregenereignisse zeigen immer wieder, dass wir Flüsse nicht begradigen dürfen und dem Wasser genügend Freiraum geben müssen, sonst holt es sich den Raum in unseren Städten. Es reicht nicht, nur die Bauweise umzustellen. Wir müssen bestimmte Gebiete ganz von Bebauung freihalten und damit aufhören Flächen zu versiegeln. Jede:r kann bei sich anfangen – etwa, indem wir auf Schottergärten verzichtet.

Feuerwehrleute warnen seit Jahren

Wir sollten uns darauf einstellen, dass Extremwetter wie das in Oststeinbek keine Ausnahme bleiben und Katastrophen wie die an der Ahr sich wiederholen können. Feuerwehrleute warnen die Kommunalpolitik schon seit Jahren, dass wir nicht ausreichend vorbereitet sind und fordern, Katastrophenschutzkonzepte zu erstellen. Zu dem Thema möchten wir zu einem späteren Zeitpunkt auch Experten hören, damit sie uns auf das vorbereiten, was zu tun ist.

Info-Veranstaltung in netter Atmosphäre & Spendensammlung für die Ukraine

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Wein, Wasser, Käse & Knabberkram lockern die Runde auf. Außerdem wird für die Ukraine gesammelt. Alle Spenden gehen an die Flüchtlingshilfe Oststeinbek e.V.! Weitere Infos zu uns und unseren Veranstaltungen finden Sie auf der neuen Website des Oststeinbeker Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen unter: www.gruene-oststeinbek.de