GRÜNE GRÜNDEN ORTSVERBAND OSTSTEINBEK

Oststeinbek – Der letzte weiße Fleck auf der politischen Landkarte von Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Stormarn ist getilgt. In Oststeinbek wurde durch die Wahl eines neuen Vorstands der Ortsverband wieder gegründet. Eine Mitgliederversammlung wählte einstimmig Norbert Hogelücht zum Ortsvorsitzenden, Jan Schwartz zum Kassenwart und Petra Grüner zur Beisitzerin.

Corona-konform fand die Vorstellung der Kandidierenden vorab digital und die Wahl draußen auf der Terrasse von Hogelücht und mit Abstand statt.  Der Ortsverband zählt  bereits elf Mitglieder, von denen sechs an der Wahl teilnahmen. „Wir wollen wachsen“, sagt Hogelücht. „Ziel ist es, eine schlagkräftige Liste für die Kommunalwahl 2023 auf die Beine zu stellen.“

Die Partei war 2014 schon einmal in Oststeinbek präsent, doch zerfiel sich der Ortsverband kurze Zeit später.

„Wir haben uns zu einem neuen Anlauf entschlossen, da das Interesse an grüner Politik in Oststeinbek in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat“, sagte Hogelücht. Der 60-Jährige Oststeinbeker hatte schon länger vor, grüne Politik in dem Ort wiederzubeleben. Nun schlossen sich ihm Jan Schwartz und Petra Grüner an, die über langjährige Erfahrung in der Glinder Kommunalpolitik verfügen. Sie traten aus dem Glinder Ortsverband aus, dem sie mehr als zehn Jahre angehörten, und schlossen sich dem in ihrer Nachbargemeinde an.

Bis dahin war Oststeinbek der einzige Ort ohne Ortsverband der Grünen im Kreis Stormarn.

Die Idee zur Wiederbelebung entstand beim gemeinsamen Bundestagswahlkampf im September in Oststeinbek, wo die Drei zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern führten. „Da haben uns viele Menschen gefragt, warum die Grünen in Oststeinbek nicht aktiv sind.“, sagt Grüner. „Nun, da sind wir! Machen Sie mit bei uns und sorgen so für frischen Wind in der Oststeinbeker Kommunalpolitik“, fügt Schwartz hinzu.

Der grüne Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz, der sich im Wahlkampf in Oststeinbek engagierte, gratulierte zur Gründung des Ortsverbands: „Bringt frische Luft und frischen Sauerstoff in die Kommunalpolitik“, sagte er in einer Videobotschaft an den neuen Ortsverband.

(js)